Warum ein Havaneser?

Nachdem ich fast 15 Jahre lang Katzen hatte und ich das mit den vielen Haaren wirklich nicht besonders schön fand, war für uns ziemlich schnell klar, dass es ein Hund werden sollte, der nicht haart, der nicht zu groß wird und der von seinem Charakter her ein Begleithund ist, der nicht zu aufgeregt ist und keinen Jagdtrieb hat.

So kamen wir schnell auf die Rassen Pudel, Malteser, Havaneser oder eine Mischung aus diesen Rassen wie z.B. Maltipoo, Havapoo usw. Diese Hybridrassen sind zur Zeit ja sehr „in“ und das hat mich dann doch, je mehr ich mich damit beschäftigt habe, zusehens abgeschreckt. Ein reiner Pudel wäre uns vermutlich zu eigen gewesen und der kann durchaus auch Jagdtrieb haben, ein Malteser wäre mir zu weiß gewesen (ich wollte einfach keinen ganz weißen Hund haben) und dann blieb am Ende der Havaneser übrig, den es eben in allen Farben gibt. Das mit den Farben war aber natürlich nicht der Hauptgrund.

Am Ende sollte natürlich alles irgendwie zusammenpassen und der Hund auch zu uns. Havaneser haaren nicht, da sie keinen Fellwechsel haben. Sie brauchen aber auf Grund ihres Haarkleides natürlich mehr Pflege als z.B. ein Labrador. Havaneser sind sehr intelligent, lieben ihr Rudel, lernen schnell und sind gerne überall mit dabei. Ein echter Familien- und Begleithund und auf Grund der kleinen Größe auch (theoretisch) überall hin mitzunehmen. Das alles waren Kriterien, die für uns sehr wichtig waren.

Dazu kam, dass wir Bonnie am Ende durch einen (für uns) glücklichen Zufall gefunden haben, denn sie war eigentlich schon vergeben. Die Interessenten mussten aber aus persönlichen Gründen wieder vom Kauf zurücktreten und so haben wir sie entdeckt und waren hin und weg und tatsächlich auch die schnellsten, die auf die Anzeige reagiert haben.  Wir haben uns sofort in Bonnie verliebt, nicht zuletzt auch wegen der Farben. Als wir sie besucht haben war sie knapp acht Wochen alt und von allen sechs Welpen die einzige, die sofort auf uns zugerannt kam. Da war es dann sowieso klar, dass wir sie nehmen werden. Wir hatten sie gefunden und am Ende hat sie uns die Bestätigung gegeben, dass sie die richtige Entscheidung für uns war. Wir haben uns praktisch gesucht und gefunden. Das hat auch die Züchterin gemeint, die sich ein Bild von uns gemacht hat und meinte, dass Bonnie zu uns passt wie Arsch auf Eimer  🙂

Bonnie (eigentlich Queeny) kommt aus einer Liebhaberzucht, die es schon seit über 20 Jahren gibt. Wir waren sehr angetan, von der Züchterin, den Hündinnen und der Art und Weise, wie die kleinen Welpen aufwachsen. Alles in allem hatten wir ein richtig gutes Gefühl und so zog Bonnie Mitte März bei uns ein.

Da Bonnie nun ein Teil unseres Lebens ist hat sie ein eigenes Instagramprofil und eine damit verknüfte Facebookseite bekommen. (Links unten). So können wir die Züchterin und alle, die spaß dran haben, am Leben und Aufwachsen der kleinen Bonnie teilhaben lassen.

Die Geschichte und die Herkunft des Havanesers kann man übrigens hier nachlesen:

https://www.havaneserseite.de/havaneser-ursprung-und-geschichte/



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