Alle Jahre wieder

Hier sitze ich nun… Ende des Jahres 2017 und schaue mir meinen Blog an, der eigentlich gar keiner ist. Wieder ist ein Jahr vergangen, in dem ich es kaum geschafft habe vernünftigen Content zu kreieren und niederzuschreiben. Und dann frage ich mich, ob das überhaupt alles sein muss. Es ist und bleibt ja ein Hobby und ich verdiene keine müde Mark damit und eigentlich soll es ja vor allem Spaß machen. Ehrlich gesagt, wäre mir das alles auch viel zu anstrengend. Wenn man posten MUSS und Werbung machen MUSS und auf sämtlichen Social-Media-Kanälen eine Dauerwerbesendung betreiben MUSS. Also MUSS ich mich ja selbst auch gar nicht so unter Druck setzen. Aber das muss man erstmal begreifen.

Das alles wäre auch gar nicht ich. Abgesehen davon fehlt mir schlicht und einfach die Zeit. Immerhin habe ich einen Vollzeit-Job, bei dem ich so überhaupt gaaaar nicht kreativ sein kann. Obwohl ich das doch so gerne bin. Auch wenn das kreativ sein ein toller Ausgleich ist, fehlt mir nach einem langen Arbeitstag auch oft die Muse dazu und meine Couch ruft einfach viel zu laut. Kopf abschalten kann ich auch ohne etwas zu tun ganz gut. Meist schlafe ich sowieso ein, ob ich mich nun mit etwas beschäftige oder einfach „nichts“ tue.

Nichts desto trotz habe ich natürlich auch Wünsche und Ziele für das kommende Jahr, auch wenn ich das mit den guten Vorsätzen besser bleiben lasse. Das klappt sowieso nicht und man verarscht sich am Ende nur selbst.

Ich möchte im neuen Jahr versuchen mehr das zu tun, was ich wirklich möchte und woran ich Spaß habe und mich nicht zu sehr von anderen beeinflussen lassen oder denken, irgendwie mitziehen zu müssen oder besser als jemand anders sein zu müssen. Am Ende des Tages mache ich nämlich kaum etwas wirklich für mich, sondern unterstütze andere in ihrem tun, arbeite für jemand anderen und habe dann nicht mal die Lust dazu meine eigene Freizeit für mich ganz persönlich zu gestalten. Einfach mehr Me-Time. Ohne Druck, egal ob Offline oder Online. Das wünsche ich mir.

In diesem Sinne…werde ich meine Ziele für das kommende Jahr verfolgen, mir den ein oder anderen großen Wunsch erfüllen, und auch eher auf die Dinge verzichten, die mir keinen Spaß bereiten, mich stressen oder einfach auch überfordern. Mehr für mich unternehmen, Kontakte pflegen und einfach mehr das tun, was ich wirklich mag und gerne mache.

Das klingt alles ein bisschen hart, aber es stimmt. Jeder sollte möglichst das tun, was ihm Freude macht und weil es ihm Freude macht und nicht weil andere das selbe machen oder wollen, dass man etwas macht. Zumindest in meiner Freizeit kann ich das selbst entscheiden und das werde ich zukünftig auch tun.

2017 war mir persönlich einfach viel zu anstrengend. Die Wochen und Monate rasten nur so an einem vorbei, es blieb so vieles, vor allem zwischenmenschliches auf der Strecke und ich persönlich hatte das Gefühl, dass zwischen arbeiten und schlafen nicht mehr allzu viel passiert. Und wenn doch, dann hatte es meist mit Stress zu tun und nicht viel damit, was man wirklich machen wollte.

Ich könnte jetzt ja sagen 2018 wird alles besser, aber einfach so passiert das ja nicht, da muss ich schon selber was tun. 🙂



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