2014 – Ein Rückblick

Mein Wort 2014 ist wohl Musik bzw. alles was damit zu tun hat.

Alles in allem war es ein aufregendes und teilweise auch echt nervenaufreibendes Jahr. 2013 hat ja schon mit einem großen Knall geendet. Wer mir auf Instagram folgt hat es vielleicht mitbekommen. Und 2014 ging dafür richtig schön beschissen los… Trotzdem dachte ich zu diesem Zeitpunkt, dass nun etwas neues, aufregendes beginnt. Nur leider hatte ich mich getäuscht. Getäuscht in jemandem, von dem ich es nie gedacht hätte. Dass es böse Menschen gibt, davon hört man ja immer wieder, aber so etwas…, mir fehlen da heute noch die Worte.

Allerdings musste es ja vorwärts gehen. Und das tat es ab dem Punkt, an dem ich mit dem ganzen Mist abgeschlossen hatte, bzw. zumindest versuchte von mir fernzuhalten. Da ich an das Schicksal glaube, wird eines Tages dem der Gutes getan hat auch Gutes widerfahren. Und dem, der schlechtes getan hat… na Ihr könnt es Euch denken. What goes around comes around. Daran glaube ich.

Nachdem also der allergrößte Schock überwunden war, (da war es aber schon März oder so) ging es auf zu neuen Ufern. Ich hatte durch die Arbeit meines Lebensgefährten die Gelegenheit sehr intensiv in das Musikbusiness reinzuschnuppern. Aber ich sag Euch, es ist Fluch und Segen zugleich. Wer sich damit länger beschäftigt, der sieht plötzlich alles mit anderen Augen. Und verliert auch so ein bisschen die Illusion. Das Thema ist allerdings einen eigenen Blogpost wert. Oder mehrere. Mal sehen. Oder ich lasse es einfach, dass wenigstens Ihr die Illusion bewahrt. 😉

Jedenfalls habe ich natürlich auch tolle Leute kennen- und schätzen gelernt. Denn es gibt ja auch tatsächlich noch liebe Menschen da draußen. Dazu gehört unter anderem auch Meg Pfeiffer, eine tolle Singer/Songwriterin, mit der wir viele Stunden verbracht haben. Sei es im Tonstudio, beim Videoshoot oder auch mal privat. Ende des Jahres konnten sogar noch Preise beim Deutschen Rock & Pop Preis in Siegen abgesahnt werden! Hier mal ein Bild von unserer tollen Truppe!

IMG_1837v.l.n.r.: Ondrej Hurbanic, Baris Sabuncuoglu, Meg Pfeiffer, ich, Dominic Braun (kniend), Güray Atalay u. Joe Ehrhardt

Unterwegs waren wir nicht so häufig wie im Jahr davor, aber darüber bin ich gar nicht so unglücklich gewesen. Wann immer es ging habe ich meinen Partner natürlich begleitet, auch dieses eine Mal als wir nach Berlin gefahren sind. Da ging es dann zu Gibson in den Showroom zu einem Auftritt von Meg Pfeiffer. Das war schon ein tolles Erlebnis. Wenn ich auch nach dem letzten Jahr einen kleinen bis mittelschweren Berlin Overload habe. Jetzt brauch ich erstmal etwas Abstand. Ich hoffe uns verschlägt es das nächste Mal woanders hin. 😀

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Auch wenn ich nach den einschlägigen Erlebnissen Anfang des Jahres sehr lange gar keine Musik hören bzw. ertragen konnte, hat sich das zum Glück im Laufe der Zeit wieder gebessert. Sogar so, dass ich endlich mit dem Gitarre spielen angefangen habe. Das wollte ich schon lange. Aber da ich (leider) Linkshänder bin, war es gar nicht so einfach eine vernünftige und schöne! Lefthand-Gitarre zu finden. Es war ein langer Kampf. Aber nun bin ich happy 🙂

Das letzte Bild ist mir das allerwichtigste… denn wir beide sind das beste was uns überhaupt passieren konnte. Wir haben uns in den schweren Zeiten immer Halt gegeben und uns gegenseitig unterstützt. Und ich freue mich deshalb ganz besonders auf 2015, denn es kann nur noch besser werden! #MACHEN ist unser Wort für das neue Jahr!

Euch wünsche ich von Herzen, dass Ihr gesund bleibt, dass Ihr das erreicht, was Ihr Euch vorstellt und vor allem auch das zu schätzen wisst, was Ihr habt. – Denn es könnte immer noch schlimmer kommen. Ein bisschen mehr Zufriedenheit schadet uns allen nicht. Ärgert Euch nicht zu sehr über Dinge, die Ihr nicht ändern könnt, denn das ist nicht gut für die Nerven und irgendwann geht es Euch an die Substanz. Das ist es nicht wert. Positiv denken hilft ungemein und wenn es so etwas wie Gerechtigkeit gibt, dann werden sich Dinge auch irgendwann von alleine regeln, oder eben auch mit ein klein wenig Hilfe 🙂

Alles Gute für 2015
Eure Nina



Eine Antwort zu “2014 – Ein Rückblick”

  1. […] meinem Jahresrückblick 2014 habe ich es schon einmal erwähnt – man muss es “einfach” machen – wobei es […]

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